Chartern von Flugzeugen – wie geht das?

Ein Broker erklärt: So mieten Sie einen Privatjet bei PAS

Um einen Flug im Privatjet zu buchen, reicht ein Anruf beim Broker. Dieser findet den passenden Flieger zur Strecke und sorgt dafür, dass Sie schnell und bequem ans Ziel kommen. So wie Dirk Klüfer: Der Charter Sales Manager macht für seine Kunden vieles möglich – auch kurzfristige Privat- und Geschäftsreisen. Im Interview erzählt er, worauf es beim Mieten von Privatjets ankommt.

 

Dirk, Du charterst täglich Privatjets für Kunden. Wie verläuft der Weg dahin?

Die meisten Kunden rufen an oder schreiben eine E-Mail. Da erfahre ich meist schon den Tag, die Uhrzeit und die Strecke, sodass ich in die Feinplanung gehen kann. Ich schaue dann, welches Flugzeug am besten für die Strecke passt. Natürlich spielt auch die Anzahl der Personen und das Gepäck eine Rolle. Sowie der Service: Für meine Kunden suche ich nicht nur das günstigste Produkt, sondern das Beste. Sprich: eine Fluggesellschaft, die zum Beispiel flexibel auf Zeitenänderungen reagiert und eine komfortable Begleitung während der Reise garantiert.

 

Wieviel Vorlauf braucht die das Planen und Buchen einer Privatjet-Reise?

Die Crew braucht 90 Minuten, um aktiviert zu werden. Das sind Pilot, Co-Pilot und bei größeren Privatjets noch eine Stewardess. Hinzu kommt das Servicepersonal am Boden. Privatjets können von allen Flughäfen starten. Nachts allerdings nur in Köln, Hannover und Nürnberg, weil die anderen Flughäfen in Deutschland dann geschlossen haben.

 

Welche Angaben braucht Ihr vor Flugbuchung vom Kunden?

Erst einmal nur den Abflugsort, das Ziel und die voraussichtliche Zeit. Außerdem benötigen wir eine Passkopie vom s bzw. den Fluggästen. Dann ist es gut zu wissen, ob dieser irgendwelche Allergien und Unverträglichkeiten hat oder spezielle Wünsche an das Essen. Wenn sehr schweres oder großes Gepäck transportiert werden soll, brauchen wir die Angaben ebenfalls vorher. Zum Beispiel bekommt man nicht in jedes Flugzeug Skier rein.

Warum Privatjet – was sind die Vorteile im Gegensatz zum Linienflug?

Zeitersparnis und Privatsphäre sind die Hauptgründe, warum jemand Privatjet fliegt. Hinzu kommt, dass man dezentraler fliegen kann. Zu kleineren Flughäfen reisen, die näher an den Unternehmen sind, die man besuchen möchte. In Deutschland wird der Privatjet immer noch mit Luxus und Reichtum verbunden, dabei ist es für viele ein Arbeits-Tool geworden. Wir haben auch Kunden, die in den Sommerurlaub fliegen. Wer einen Hund mitnehmen will, kann diesen mit in den Passagierraum nehmen. Dort ist Platz für eine Hundedecke.

 

Welche Flugzeugtypen werden am häufigsten gebucht und warum?

Das sind Very Light Jets, Light Jets und Super Light Jets, da das Preis-Leistungsverhältnis sehr vielen gefällt. Das hat so ein bisschen was von Taxi fahren. Es gibt aber auch Kunden, die eine spezielle Maschinen wie den Super Mid Size Jet wollen, der bis zu zehn Personen befördern kann.

 

Welche Sicherheitsgarantien gebt Ihr?

Alle Flugzeuge, die in Europa fliegen, sind zertifiziert und zugelassen. Wir lassen uns alle Zertifikate vorher zeigen. Wir fragen auch die Fluggesellschaften, wie viele Stunden die Piloten einen bestimmten Flugzeugtypen geflogen sind. Nur so schaffen wir Vertrauen und Transparenz.

Die Kunden selbst sind über die Fluggesellschaft versichert und schließen mit uns einen Geschäfts-Besorgungsvertrag ab.

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Wie funktioniert das Borden beim Privatjet?

Fast jeder Flughafen hat ein Privatjet-Terminal, zu dem die Kunden vorfahren. Die Crew empfängt dort die Gäste, nimmt sie mit durch die Sicherheitskontrolle und zum Flugzeug. Auch nach der Landung bringt die Crew die Gäste wieder zum Terminal. Im Vorfeld bekommt jeder Kunde ein Briefing von uns, in dem genau steht, wo und wann es losgeht. Wenn man 20 bis 30 Minuten vor Abflug da ist, reicht das völlig.

 

Was passiert mit dem Privatjet während des Aufenthalts?

Bei Business-Flügen, auf denen man morgens hin- und abends zurückfliegt, wartet die Crew auf einen. Wenn man dann früher oder später zurück möchte, ist das kein Problem. Ist die Rückreise noch offen, kann man auch erstmal nur einen Hinflug buchen. Wenn man Glück hat, erwischt man für den Rückflug dann einen Leerflug, der preislich sehr attraktiv sein kann.

 

Welche Angebote für Vielflieger gibt es?

Das ist zum einen die Liberty Card, die wie eine Prepaid-Karte funktioniert. Man fliegt das Budget einfach ab. Der Vorteil ist, dass der Kunde keine Verträge und Rechnungen vor Flug begleichen muss. Das vereinfacht und beschleunigt den Buchungsprozess. Wer weiß, dass er immer in einer Flugzeugkategorie fliegen will, kann eine Jet Card erhalten. Für die gewählte Kategorie kauft man im Vorfeld Flugstunden, die dann zu einem beliebigen Zeitpunkt eingelöst werden können. Wer eine der beiden Karten von uns besitzt, kann immer binnen 48 Stunden fliegen, selbst in der Hochsaison.

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